Terminvereinbarung online im Einsatz bei der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG

Die Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee hat die Terminvereinbarung online von Beginn an im Einsatz. Anfangs wurde die Anwendung hauptsächlich eingesetzt, um die Terminierung für Produktfälligkeiten und Jahrestermine zu vereinfachen. Seit diesem Jahr können Kunden Termine auch direkt über die Website bei rund 260 Beratern buchen.

Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 1.000 Mitarbeiter in unter anderem 68 Geschäftsstellen und hat eine Bilanzsumme von 4,9 Mrd. Euro.

Neun Fragen an Magnus Nilsson, Leiter Medialer Vertrieb

emnicon: Herr Nilson, was schätzen Sie an der Terminvereinbarung online?

Magnus Nilsson: Wir verdienen noch immer den Löwenanteil an persönlichen Terminen und den daraus generierten Abschlüssen. Dennoch ist es in der heutigen digitalen Welt selbstverständlich Termine online zu vereinbaren. Die Terminvereinbarung online erfüllt diese Selbstverständlichkeit mit hohem Ertragsfaktor.

 

emnicon: Wenn wir uns auf ein Feature beschränken müssten. Welches Feature der Anwendung möchten Sie keinesfalls missen?

Magnus Nilsson: Die sofortige Termineinschreibung in Notes.

 

emnicon: Hat die Anwendung die Terminierung von Beratungsgesprächen innerhalb Ihrer Bank grundsätzlich verändert? Wenn ja, wie?

Magnus Nilsson: Grundsätzlich hat sich nichts verändert. Allerdings arbeiten wir daran, die gegenüber der menschlichen Terminvereinbarung deutlich günstigere Online-Variante „vorzuschalten“, beispielsweise bei Fälligkeiten. Nur wer wer online nicht reagiert, kommt in die telefonische Terminvereinbarung.

 

emnicon: Wie wird die Terminvereinbarung online von Ihren Kunden angenommen? Gibt es Unterschiede zwischen Neu- und Bestandskunden?

Magnus Nilsson: Aktuell wird der Großteil der Terminvereinbarungen von Bestandskunden gebucht. Aber auch Neukunden nehmen diese Art der Terminvereinbarung an. Seitens der Berater wurde vor allem die positive Wirkung bei Neukunden in der Akquisitionsphase gelobt. Unterschiede zwischen beiden Zielgruppen gibt es bisher keine.

 

emnicon: Gibt es bereits erste Auswertungen, Erkenntnisse, überraschende oder sich bestätigende Zahlen?

Magnus Nilsson: Wenn unsere Berater die Terminvereinbarung online aktiv und konsequent ansprechen, wird der Termin auch über die Anwendung gebucht. Genauso ist es umgekehrt – spricht der Berater diese Buchungsmöglichkeit nicht an, wird der klassische Weg genommen.

 

emnicon: Wie setzen Sie die Anwendung ein? Ausschließlich auf der Website oder auch in Vertriebs- und Marketingkampagnen, auf der Visitenkarte, in der Signatur usw.?

Magnus Nilsson: Wir nutzen den persönlichen Kurzlink für jeden Berater auf der Website als auch in der E-Mail-Signatur. Wie bereits erwähnt, setzen wir die Anwendung auch bei Produktfälligkeiten oder dem Vereinbaren des jährlichen Gesprächstermins ein. Hier verschicken wir automatisiert eine E-Mail, Kundenbenachrichtigung oder SMS. Auch im eBanking kommt der beraterindividuelle Link  in Form von Kundenbenachrichtungen zum Einsatz.

 

emnicon: Aus IT-Sicht: Gibt es etwas, was Sie bei der Implementierung positiv überrascht hat?

Magnus Nilsson: Als Drittanbieter eine Schnittstelle zu stellen, die so tief ins Banksystem reicht, ist eine hoch anzuerkennende Leistung!

 

emnicon: Würden Sie die Terminvereinbarung online weiterempfehlen? Und wenn ja, was sollte Ihr Gegenüber unbedingt wissen?

Magnus Nilsson: Die Terminvereinbarung online können wir in jedem Fall weiterempfehlen. Die Anwendung ist kein Selbstläufer, nur auf die Homepage stellen ist ein Anfang, reicht aber allein nicht aus. Es ist wichtig, dass diese neue Art der Terminvereinbarung kommuniziert wird. Möglichkeiten dazu bietet die Anwendung von Haus aus.

 

emnicon: Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für uns genommen haben.